Amazon eBay Arbitrage mit Live-Marktpreisen von eBay

Zwischen Amazon und eBay liegen oft spürbare Preisunterschiede – in beide Richtungen. Arbitrage Radar vergleicht Händlerpreise mit den Marktpreisen auf eBay und Amazon, bezieht aktuelle eBay-Marktpreise über die offizielle API und zeigt dir, was nach allen Gebühren übrig bleibt.

  • Offizielle eBay-API

    Marktpreise kommen live über die offizielle Schnittstelle von eBay – kein Scraping, keine veralteten Listen.

  • Deine Konten, sicher verbunden

    eBay und Amazon verbindest du per OAuth. Es werden keine Passwörter gespeichert, Tokens liegen verschlüsselt in Frankfurt.

  • Keepa auf Wunsch

    Deinen eigenen Keepa-API-Schlüssel kannst du optional hinterlegen; er wird verschlüsselt gespeichert.

  • Gebühren beider Seiten

    Der Break-even berücksichtigt die Gebühren des Zielmarktplatzes und den Versand – für jede Richtung separat.

Warum Amazon und eBay unterschiedlich bepreist sind

Amazon und eBay sprechen unterschiedliche Käufer an und funktionieren nach eigenen Regeln. Auf Amazon entscheidet oft die Buy Box, Preise schwanken mit Lagerbestand und Algorithmen. Auf eBay prägen Sofort-Kaufen-Angebote, Auktionen und private Verkäufer das Bild. Dadurch entstehen regelmäßig Lücken: Ein Artikel ist bei Amazon kurzfristig reduziert und auf eBay stabil teurer – oder umgekehrt, wenn bei eBay ein Restposten günstig angeboten wird, während Amazon knapp ist.

Preisvergleich eBay Amazon: beide Richtungen

RichtungTypischer AnlassWorauf du achten musst
Amazon zu eBayBlitzangebote, Preisfehler, AktionsrabatteAbgabemengen, Lieferzeit, eBay-Gebühren
eBay zu AmazonRestposten, Neuware von Händlern mit ÜberbestandZustand, Rechnung, Amazon-Kategoriefreigaben
Shop zu eBay/AmazonHändleraktionen bei Elektronik, Werkzeug, HaushaltVersandkosten und Retourenquote

eBay-Verkaufspreise analysieren – ohne Handarbeit

Wer eBay-Preise manuell prüft, filtert nach verkauften Artikeln, sortiert Ausreißer aus und schätzt einen fairen Wert. Das dauert pro Produkt mehrere Minuten. Arbitrage Radar übernimmt diesen Schritt: Aus aktuellen eBay-Angeboten wird ein Zielpreis gebildet, ergänzt um die Abverkaufsquote der letzten 30 Tage. Beides fließt in die Gewinnwahrscheinlichkeit, die als Leiste von Rot bis Grün mit Prozentwert angezeigt wird.

Rechenbeispiel Amazon zu eBay

PostenBetrag
Einkauf bei Amazon84,99 €
Zielpreis eBay laut Marktpreisen119,00 €
eBay-Gebühren (beispielhaft)ca. 15,50 €
Versand und Verpackung6,50 €
Gewinn vor Steuernca. 12,00 €
Mindestgewinn (5 € oder 5 %)5,00 €

Die Zahlen sind ein vereinfachtes Beispiel; je nach Kategorie, Verkäuferstatus und Steuersituation fällt das Ergebnis anders aus. Die aktuellen Gebührenmodelle erklärt der Ratgeber zu eBay-Gebühren beim Reselling.

Mehr als zwei Plattformen im Blick

Nicht jeder Artikel verkauft sich auf eBay oder Amazon am besten. Sneaker erzielen auf StockX oft andere Preise, Trading Cards werden auf Cardmarket gehandelt, und Kaufland bietet bei Haushalt und Elektronik eine wachsende Käuferschaft mit eigenen Gebühren. Diese Plattformen solltest du bei Bedarf selbst gegenprüfen – Arbitrage Radar bewertet Chancen derzeit anhand der Marktpreise auf eBay und Amazon. Im Starter-Tarif erweiterst du dein Kontingent mit der Erweiterung „Zusätzlicher Marktplatz“ (9 € pro Monat), ohne den Tarif zu wechseln.

Vom Vergleich zum Listing

  1. Du verbindest dein eBay-Verkäuferkonto und optional dein Amazon-Konto per OAuth.
  2. Im Dashboard filterst du nach Kategorie und Gewinnwahrscheinlichkeit.
  3. „Kaufen auf Knopfdruck“ sucht das Angebot beim Händler und vermerkt den Kauf im Portfolio.
  4. „Einstellen auf Knopfdruck“ erstellt das eBay-Angebot über die API.

Risiken und Pflichten

Marktplatz-Arbitrage ist kein Selbstläufer. Plattformen können Angebote einschränken, Preise drehen innerhalb von Stunden, und manche Marken sind auf Amazon nur mit Freigabe verkäuflich. Die Prozentanzeige bleibt eine Schätzung auf Basis aktueller Daten. Als gewerblicher Verkäufer musst du außerdem Impressum, Widerrufsbelehrung und Steuern im Griff haben – Hinweise dazu im Ratgeber Reselling, Gewerbe und Steuern.

Starter (29 €/Monat) enthält einen Marktplatz, Pro (79 €/Monat) drei – ideal, um eBay und Amazon parallel zu bedienen. Alle Tarife und Erweiterungen stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Lohnt sich Arbitrage zwischen Amazon und eBay noch?

Ja, aber nur mit sauberer Kalkulation. Preisunterschiede gibt es weiterhin, sie sind aber oft klein und schnell wieder weg. Wer Gebühren, Versand und Abverkauf exakt einrechnet und schnell handelt, findet regelmäßig lohnende Deals.

Darf ich Ware von Amazon auf eBay weiterverkaufen?

Grundsätzlich ja, wenn du die Ware regulär gekauft hast und sie selbst versendest. Problematisch ist Dropshipping direkt von Amazon an deinen eBay-Kunden, das eBay in vielen Fällen untersagt. Bei regelmäßigen Verkäufen gelten zudem gewerbliche Pflichten.

Wie finde ich heraus, für wie viel ein Artikel auf eBay verkauft wurde?

Manuell nutzt du in der eBay-Suche den Filter für verkaufte Artikel. Arbitrage Radar bildet den Zielpreis automatisch aus Live-Marktpreisen der offiziellen eBay-API und ergänzt die Abverkaufsquote der letzten 30 Tage.

Muss ich mein Amazon-Passwort eingeben?

Nein. Die Verbindung läuft über das offizielle OAuth-Verfahren von Amazon und eBay. Arbitrage Radar speichert keine Passwörter, die Zugriffstoken sind verschlüsselt, und du kannst die Verbindung jederzeit trennen.

Brauche ich Keepa für Amazon-Arbitrage?

Keepa ist hilfreich, um Preisverläufe bei Amazon zu sehen, aber nicht zwingend. Wenn du einen eigenen Keepa-API-Schlüssel hast, kannst du ihn in Arbitrage Radar verschlüsselt hinterlegen.